Invisio – jetzt DIN ISO 9001:2015 zertifiziert

Ein umfassendes Qualitätsmanagement gehört seit Langem zur DNA von Invisio Clinical Studies Consulting. Im August 2021 ist der Mannheimer Studiendienstleister einen Schritt weitergegangen und hat sich nach der Qualitätsmanagementnorm DIN ISO 9001:2015 zertifizieren lassen. Die Initiative kam von Geschäftsführer Florian Schnabel. Über seine Motivation sagt er: „Ein Ziel war es, interne und externe Abläufe weiter zu professionalisieren. Zudem haben wir einen Weg gesucht, um unseren Geschäftspartnern zu zeigen, dass wir international vergleichbare Qualitätsstandards erfüllen. Durch das Zertifikat wissen potenzielle Auftraggeber sofort, ob unsere Arbeitsweise ihren Ansprüchen entspricht. Das reduziert ihren Aufwand und spart Zeit.“ Dr. Christina Gehbauer, Clinical Project Managerin, hat das Verfahren intern begleitet, Alina Varaksin, Assistentin der Geschäftsführung, hat sie dabei unterstützt. Um für das Audit gut gerüstet zu sein, holte Invisio einen externen Berater ins Boot. Er durchleuchtete bestehende Abläufe und Dokumente, zeigte Verbesserungspotenziale auf und bereitete das Team in einem Probeaudit auf die offizielle Überprüfung durch die Dekra vor.

Invisio setzt Maßnahmenkatalog um

Über den Zertifizierungsprozess sagt Christina Gehbauer: „Wir konnten auf unser bestehendes Qualitätsmanagement aufbauen. Es war hilfreich, dass wir bereits mit gelenkten Dokumenten sowie einer vorgegebenen Ordnerstruktur arbeiten und Aufgaben sowie Verantwortlichkeiten in Studienprojekten nachvollziehbar dokumentieren.“ Durch die ISO-Zertifizierung seien Potenziale sichtbar geworden, die Invisio mit verschiedenen Maßnahmen nun ausschöpfen möchte, sagt Gehbauer. Dazu zähle unter anderem, dass Invisio ein Handbuch für sein Qualitätsmanagement verfasst sowie projektspezifische Dokumente übersichtlicher gestaltet habe und zentrale Bewertungssysteme etabliert hat. „Um das Kundenfeedback nach Projektabschluss noch gezielter auswerten zu können, erfassen wir die Rückmeldungen ab sofort über einen standardisierten Onlinefragebogen“, erklärt die Projektmanagerin. Ebenso neu ist das jährliche Management-Review. „In Kombination mit der Chancen- und Risikoabschätzung verdeutlicht die regelmäßige Rückschau, was gut gelaufen ist und wo welche Handlungsbedarfe bestehen. Das hilft uns dabei, uns kontinuierlich zu verbessern, unser Angebot weiterentwickeln und frühzeitig auf potenzielle Herausforderungen reagieren zu können“, betont Florian Schnabel. Ein weiterer Pluspunkt für ihn: Das Management-Review offenbare strategische Perspektiven und ermögliche reflektierte unternehmerische Entscheidungen auf Basis transparenter Vorgänge.

Schnabel und Gehbauer sind sich einig: Ein gutes Qualitätsmanagementsystem helfe dabei, der Verantwortung gegenüber seinen Kunden gerecht zu werden und versprochene Zusagen einzuhalten. „Aus diesem Grund möchten wir uns in Zukunft auch rezertifizieren lassen. 2022 und 2023 wird es Überwachungsaudits geben, bei denen wir nachweisen müssen, dass wir unsere Ziele erreicht haben und uns stetig weiterentwickeln. 2024 soll das Reaudit folgen“, erklären beide.

Invisio-Team auf Bionnale 2021 vertreten

Wenn die Bionnale 2021 am 12. Mai ihre virtuellen Tore öffnet, ist auch Invisio Clinical Studies Consulting mit einem digitalen Stand dabei. „Wir freuen uns auf inspirierende Vorträge und fruchtbare Gespräche mit interessanten Unternehmen“, sagt Florian Schnabel, Geschäftsführer des Mannheimer Studiendienstleisters, über die Teilnahme. Das neue Format stelle für ihn und sein Team eine gute Alternative dar, um trotz der Corona-Pandemie neue Kontakte knüpfen und bestehende intensivieren zu können. Da Invisio seine internationalen Aktivitäten in den vergangenen Jahren immer weiter ausgebaut hat, möchte Florian Schnabel sein berufliches Netzwerk im EU-Ausland entsprechend erweitern. „Wir suchen gezielt nach Partnern für europäische Projekte, um außerhalb Deutschlands noch stärker wachsen und von Synergieeffekten profitieren zu können“, erklärt er. Zu seiner Zielgruppe zählen unter anderem Sponsoren sowie Akteure aus den Branchen Pharmazie, Medizintechnik und Biotechnologie innerhalb der Europäischen Union.
Florian Schnabel übernimmt auf der Bionnale eine Doppelrolle. Gemeinsam mit seinem Team präsentiert er dort neben Invisio auch die Firmen ClinCoach, ClinGenius und ClinMatch aus dem nordrhein-westfälischen Münster. Er ist Teil der Geschäftsführung der 2020 gegründeten Start-ups, die sich als Plattform-Unternehmen verstehen. Diese arbeiten partnerschaftlich mit Invisio zusammen und treten gemeinsam für eine digitale Studienwelt auf.

Invisio goes Good Clinical Practice: Online effektiv für die Praxis lernen

Dabei sind es gerade die Wissensdefizite im wichtigen Grundlagenbereich der Good Clinical Practice, die sich direkt negativ auf den gesamten Studienverlauf auswirken.
„GCP-Kurse und -Zertifikate sind ständige Begleiter unserer Arbeit, sei es durch unsere eigenen Flying Study Nurses oder andere Geschäftskontakte. Deshalb haben wir in den vergangenen Jahren zahlreiche Anbieter und Ansätze kennengelernt – doch keiner hat uns komplett überzeugt. Mit ClinCoach haben wir nun endlich unsere Vorstellungen von einem innovativen und effektiven GCP-Kurs umsetzen können, der Auftraggebern und Studienpersonal viele Vorteile bietet”, sagt Invisio Geschäftsführer Florian Schnabel.

ClinCoach, die innovative E-Learning-Plattform für klinische Studien und der Mannheimer Studienanbieter konnten für dieses spannende Projekt auch den Branchenexperten und GCP-Kenner Dr. Wolfgang Eglmeier begeistern. So entstand in enger Zusammenarbeit ein komplett online verfügbarer Good Clinical Practice-Kurs, der bereits von TransCelerate BioPharma zertifiziert wurde und aktuell der Ärztekammer zur Freigabe von Fortbildungspunkten vorliegt.

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Invisio Corona Update II

„Nach intensiver Suche haben wir einen seriösen Partner gefunden, der uns ungeachtet des aktuellen Engpasses von PPE-Material mit einer großen Stückzahl an FFP2- und OP-Masken beliefern konnte“, erklärt Florian Schnabel, Geschäftsführer des Mannheimer Studiendienstleisters. „Wir haben die Güte des Maskenmaterials durch das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung zusätzlich überprüfen lassen und dessen Qualität bestätigt bekommen. Die Schutzmasken ermöglichen es uns, interne Sicherheitsstandards auch in dieser sensiblen Situation aufrechtzuerhalten und unseren Invisio Flying Study Nurses, den Patientinnen und Patienten sowie Geschäftspartnerinnen und -partnern eine hochwertige Ausrüstung zu bieten.“ Um die Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie das medizinische Personal in den Prüfzentren gleichermaßen zu entlasten, stellt Invisio die Patientenbetreuung um. Schnabel: „Unser Ziel ist es, Patientinnen und Patienten soweit möglich zu Hause zu betreuen und ihnen dort die bestmögliche Versorgung zu bieten. Damit reduziert sich ihr Reiseaufwand und sie sind weniger Infektionsgefahren ausgesetzt.“ Bei vielen Projekten sei die Umstellung bereits abgeschlossen. Trotzdem laufe auch die Betreuung in Kliniken weiter. „Das gilt insbesondere für Prüfzentren, in denen wir noch unbeschränkt Zutritt haben. Hier passen wir unser Vorgehen den individuellen Gegebenheiten vor Ort an“, so der Geschäftsführer.

Invisio Corona-Update I

Sehr geehrte Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner,
Invisio Clinical Studies Consulting steht Ihnen auch in diesen herausfordernden Zeiten als professioneller Partner zur Seite. Um Sie weiterhin bestmöglich bei Ihren klinischen Studienprojekten unterstützen zu können, haben wir unsere Arbeitsweisen wo immer es nötig und sinnvoll war an die Anforderungen der Corona-Pandemie angepasst.

Eines unserer obersten Ziele ist es, Patientinnen und Patienten die Teilnahme an Ihrer klinischen Studie so komfortabel wie möglich zu gestalten und zusätzliche Belastungen – wie Infektionsgefahren, Reisezeiten, Terminverschiebungen oder Verzögerungen im Studienablauf – zu minimieren. Damit uns das gelingt, betreuen die Invisio Flying Study Nurses Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer verstärkt zu Hause. Mit diesem Schritt beschränken wir die Visiten in Prüfzentren auf das Mindestmaß und entlasten gleichzeitig deren Ärzte und medizinisches Personal.

Wie gehen wir dabei vor? Um sowohl die Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer als auch unser Personal mit allen verfügbaren Mitteln zu schützen, haben wir neue Maßnahmen beschlossen. Dazu zählt auch, dass unsere Invisio Flying Study Nurses vor dem Hausbesuch telefonisch klären, wie sich die jeweilige Person fühlt und ob sie mögliche Corona-Symptome hat. Vor Ort übernehmen die Studienassistentinnen und -assistenten verschiedene Aufgaben, die sie auch an den Sites eigenständig umsetzen. Dazu zählen: Verbandswechsel, (Foto)Dokumentation des Wundverlaufs, Blutentnahme, Erhebung von Vitalzeichen und Abfrage von unerwünschten Ereignissen (AE/SAEs). Letztere melden sie unverzüglich an den Sponsor und die zuständigen Behörden. Die Studienmedikation wird weiterhin unter ärztlicher Aufsicht im Studienzentrum verabreicht.

 

Bleiben Sie gesund!
Ihr Florian Schnabel

Invisio nimmt europäische Märkte in den Blick

„Seit eineinhalb Jahren bemerken wir, dass europaweit sowohl die Nachfrage nach Flying Study Nurses als auch die nach fachkundiger Hilfe bei der Umsetzung klinischer Studienprojekte zugenommen hat. Um diese Kundenanforderungen bedienen zu können, sind wir den nächsten Schritt gegangen und haben unser Netzwerk um internationale Partner erweitert. Unser Ziel ist es, perspektivisch verstärkt klinische Studien der Phasen 1 bis 4 in den Ländern der Europäischen Union zu realisieren“, sagt Invisio-Geschäftsführer Florian Schnabel. Für das kommende Jahr rechnet der Mannheimer Studiendienstleister damit, EU-weit 60 bis 100 Prüfzentren bei klinischen Studienprojekten zu unterstützen.

In welchen Ländern kann Invisio klinische Studienprojekte umsetzen?

Invisio ist bereits regelmäßig in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv. Neben der DACH-Region kann das Unternehmen auch Projekte in Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, Kroatien, Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Polen, Finnland, Schweden, Dänemark, dem Vereinigten Königreich und Irland betreuen.

Welche Leistungen bietet Invisio außerhalb Deutschlands an?

Im Fokus stehen das Projektmanagement und die Betreuung klinischer Multicenter-Studien der Phasen 1 bis 4. Das heißt: Invisio setzt internationale Studienprojekte parallel in verschiedenen europäischen Ländern um. Dabei arbeiten die Invisio Flying Study Nurses eng mit den Prüfzentren und dem Principal Investigator (PI) vor Ort zusammen und unterstützen diese dabei, die Studienabläufe und -anforderungen entsprechend der GCP/ICH-Richtlinien umzusetzen und die Projekte planmäßig sowie mit einer zügigen Patientenrekrutierung abzuwickeln. Des Weiteren kümmern sie sich aktiv darum, die Patientenrekrutierung zu optimieren.

Wie stellt Invisio die Qualität seiner Leistungen im Ausland sicher?

Invisio hat seine internen Strukturen und Leitlinien auf alle Länder übertragen in denen es aktiv ist, um den eigenen Ansprüchen an Qualität und Sicherheit gerecht zu werden. Dazu zählt, grundsätzlich nur ausgebildete Studienassistenten zu beschäftigen, die – unabhängig von ihrem Einsatzort – an die gleichen internen Richtlinien und Standard Operating Procedures (SOPs) gebunden sind. Zudem erstellt Invisio projektspezifische SOPs und erarbeitet mit den jeweiligen Sponsoren vorab konkrete Arbeitsanweisungen, die die Invisio Flying Study Nurses bestmöglich auf die geforderten Tätigkeiten vorbereiten und auch Lösungsvorschläge für unerwartete Situationen beinhalten. In der Regel binden Sponsoren eine Clinical Research Organisation (CRO) als Kontrollinstanz ein, die frühzeitig auf mögliche Herausforderungen hinweist.

Um die Zusammenarbeit in den Prüfzentren und die Betreuung der Patientinnen und Patienten so reibungslos wie möglich zu gestalten und Missverständnisse zu vermeiden, werden alle Invisio Flying Study Nurses die jeweilige Landessprache fließend oder auf muttersprachlichem Niveau sprechen.

Wie stellt sich Invisio auf, um das zusätzliche Arbeitspensum zu schaffen?

Intern ist Invisio breit genug aufgestellt, um die Aufgaben aus dem Tagesgeschäft zu stemmen. Bei einzelnen Aufgaben arbeitet das Kernteam dennoch mit externen Partnern zusammen. Dazu zählen etwa Projektmanager, die bei Bedarf die Realisierung klinischer Studien im europäischen Ausland unterstützen. In diesen Fällen achtet Invisio darauf, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über entsprechende Sprachkenntnisse verfügen. Darüber hinaus kooperiert Invisio mit mehreren international tätigen Beratungsfirmen, die dem Unternehmen bei der Suche nach passenden Fachkräften zur Seite steht.

Invisio blickt auf erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zurück

Sehr geehrte Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner,

2019 war für Invisio Clinical Studies Consulting im besten Sinne ein bewegtes Geschäftsjahr. Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir unseren Pool an Invisio Flying Study Nurses von 93 Studienassistenten auf 127 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vergrößern. Dieser Zuwachs ermöglichte es auch, die Anzahl der durch uns und unsere Invisio Flying Study Nurses betreuten Prüfzentren von 28 in 2018 auf 67 in 2019 mehr als zu verdoppeln.

Diesen Herbst haben wir zudem das Leistungsspektrum von Invisio um die systematische Rekrutierung von Studienteilnehmern ergänzt und so unser Profil als Lösungsanbieter für die Umsetzung klinischer Studienprojekte geschärft. Zielgruppe des neuen Angebots sind Sponsoren und CROs, die wir bei einem reibungslosen Projektverlauf und der Einhaltung von Zeit- und Budgetpläne für klinischen Studien unterstützen. Ungeachtet dieser Veränderung zählen die Vermittlung von Invisio Flying Study Nurses sowie das Projektmanagement klinischer Multicenter-Studien weiterhin zu unseren Hauptaufgaben.
Mit dem Rückzug von Christine Duwe-Kraatz aus der Geschäftsführung von Invisio wurde 2019 auch ein personeller Wandel eingeläutet. Duwe-Kraatz unterstützt das Unternehmen künftig als beratende Gesellschafterin und wird darüber hinaus noch einzelne Kundenprojekte verantworten. Um den Übergang reibungslos zu gestalten, wurde das Team am Unternehmenssitz in Mannheim strategisch ausgebaut. Gemeinsam haben wir in der zweiten Jahreshälfte unsere neuen Geschäftsräume bezogen und uns auch räumlich vergrößert.

Gestärkt durch die positiven Erfahrungen aus 2019, sind wir bereits die ersten vorbereitenden Schritte gegangen, um 2020 zu einem ebenso ereignisreichen Geschäftsjahr für Invisio zu machen. Ein großer Meilenstein wird die voranschreitende Internationalisierung des Unternehmens sein. Nach verschiedenen Projekten in der DACH-Region planen wir, unsere Kapazitäten so auszurichten, dass wir perspektivisch von Frankreich über Schweden bis Ungarn und Italien aktiv sein können. Wir freuen uns darauf, wenn Sie unseren Weg weiterhin begleiten, und möchten uns an dieser Stelle ausdrücklich für das entgegengebrachte Vertrauen in den vergangenen Jahren bedanken.
Doch die Adventszeit bietet nicht nur Gelegenheit für unternehmerische Rück- und Ausblicke. Sie lädt auch dazu ein, an andere Menschen zu denken. Das haben wir getan und uns erstmals dazu entschieden, auf Weihnachtskarten zu verzichten und stattdessen die Hilfsorganisation World Vision zu unterstützen. Invisio hat drei Kinderpatenschaften übernommen – für je ein Mädchen aus Thailand und Burundi, sowie einen Jungen aus Simbabwe – und leistet mit seiner jährlichen Spende einen Beitrag dazu, dass sich deren Zukunftschancen langfristig verbessern.

Ich wünsche Ihnen sowie Ihren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und einen guten Start in ein erfolgreiches neues Jahr.
Ihr Florian Schnabel

Invisio stellt sich intern neu auf

Nach mehr als 25 Jahren in der klinischen Forschung und rund zehn Jahren an der Doppelspitze von Invisio, hat sich Christine Duwe-Kraatz aus der Geschäftsführung des Mannheimer Studiendienstleisters zurückgezogen. Sie steht dem Unternehmen immer noch als beratende Gesellschafterin zur Seite und betreut in dieser Funktion verschiedene Kunden und Projekte. „Wir freuen uns, dass Christine Duwe-Kraatz ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiterhin einbringen wird. Ihr schrittweiser Ausstieg aus dem Tagesgeschäft ermöglicht es uns, den Übergang optimal zu gestalten und Reibungsverluste zu vermeiden“, erklärt Invisio-Geschäftsführer Florian Schnabel. Dazu zählt auch, dass vor Kurzem eine festangestellte Study Nurse am Standort Mannheim einige der Aufgabenbereiche von Duwe-Kraatz übernommen hat – sowohl für neue als auch für laufende Projekte.

Seit September 2019 ergänzt auch Alina Varaksin das Team als Assistentin der Geschäftsführung. Sie unterstützt Florian Schnabel im Tagesgeschäft sowie im Projektmanagement und ist Ansprechpartnerin für Kunden sowie Study Nurses. Alina Varaksin hat Gesundheitsmanagement in Mannheim studiert und ihr Bachelorstudium 2017 erfolgreich abgeschlossen. Vor ihrem Wechsel zu Invisio war sie bereits als Assistentin der Geschäftsführung mit Schwerpunkt auf Sales Support tätig.

Invisio investiert in Versicherungsschutz von Invisio Flying Study Nurses

„Invisio Clinical Studies Consulting realisiert nationale und internationale klinische Studien mit der Unterstützung von mehr als 100 ausgebildeten Studienassistenten und wir möchten, dass diese bei ihrer Tätigkeit weitestgehend abgesichert sind“, sagt Geschäftsführer Florian Schnabel. Daher hat Invisio einen Partner gesucht, der eine explizit auf die Tätigkeiten von Studienassistenten zugeschnittene Betriebs- und Berufshaftpflichtversicherung anbieten kann – und diesen in einem großen internationalen Versicherungsunternehmen gefunden. „Gemeinsam haben wir ein Produkt geschaffen, das den Studienassistenten eine möglichst umfassende Grundabsicherung gewährt. Es deckt jährlich drei Fälle von Personen-, Sach- und Vermögensschäden ab, wobei sich die Versicherungssumme pauschal auf drei Millionen Euro im Jahr beläuft“, erklärt Florian Schnabel. Schließen die Studienassistenten einen entsprechenden Vertrag ab, übernimmt der Studiendienstleister die entstehenden Kosten. Die Versicherung gilt grundsätzlich für jede Invisio Flying Study Nurse persönlich. Das heißt: Sie ist auch dann versichert, wenn der Schadensfall bei Projekten für andere Auftraggeber eintritt.

Schutz des Privatvermögens

Warum ist das Mannheimer Unternehmen diesen Schritt gegangen? „Invisio selbst ist gegen verschiedenste Schäden abgesichert. Allerdings kommt unsere Versicherung nicht in allen Schadensfällen für unsere Invisio Flying Study Nurses auf, da diese häufig keine Festangestellten von uns sind. Daher besteht für sie, wie für andere Selbstständige auch, das Risiko, ohne entsprechenden Versicherungsschutz für Schäden im Arbeitsalltag mit ihrem Privatvermögen zu haften. Dem möchten wir entgegenwirken“, sagt Schnabel. Er ergänzt, dass es mit Blick auf Haftungsfragen auch für Sponsoren und CROs von großem Vorteil ist, wenn sowohl Invisio als Unternehmen als auch jede Invisio Flying Study Nurse persönlich versichert sei.

Aus Sicht des Unternehmers ist es wichtig, dass Studienassistenten neben Personen- auch gegen Sachschäden abgesichert sind. Denn in der Hektik des Alltags könne es immer wieder zu kleinen Missgeschicken mit hohen Folgekosten kommen. Auch Invisio Flying Study Nurses seien nicht davor gefeit, bei ihrer Arbeit im Prüfzentrum versehentlich Kaffee über die Tastatur des Laptops zu verschütten oder durch eine ungeschickte Bewegung während eines Patientenbesuchs die wertvolle Bodenvase im Hausflur umzustoßen. „Ein weiteres klassisches Beispiel ist der Verlust von Schlüsseln oder Schließkarten. Muss deswegen die gesamte Schließanlage des Studienzentrums ausgetauscht werden, beläuft sich die Rechnung schnell auf mehrere Tausend Euro. Es schmerzt häufig, diese Summen aus den privaten Rücklagen zu zahlen“, sagt Florian Schnabel.

Aufklärungsarbeit nötig

Den Inhalt der Versicherung im Detail auszuarbeiten sei ein zeitintensiver Prozess gewesen – insbesondere aufgrund des noch recht unbekannten Berufsbildes der Flying Study Nurse. Um die für seine Ansprüche passende Versicherung zu finden und zu gestalten, hat Florian Schnabel mit vielen Versicherern gesprochen und hier und da noch Aufklärungsarbeit leisten müssen. „Mit unserem jetzigen Partner konnten wir gemeinsam ein Produkt auf die Beine stellen, dass den Anforderungen an diesen modernen Beruf aus unserer Sicht gerecht wird.“, meint der Geschäftsführer und gibt an, dass die Betriebs- und Berufshaftpflichtversicherung gut angenommen werde.

17. Bundeskongress der Studienassistenten: Invisio in Bayreuth vor Ort

„Wir freuen uns auf die Teilnahme am Bundeskongress der Studienassistenten und auf interessante Gespräche mit Fachkollegen“, sagt Florian Schnabel, Geschäftsführer von Invisio Clinical Studies Consulting. Ausgerichtet wird die zweitägige Veranstaltung Anfang November vom Bundesverband der Study Nurses / Studienassistenten in der klinischen Forschung e.V. (BUVEBA), in dessen Vorstand Florian Schnabel Mitglied ist. Darüber hinaus engagiert sich der 34-Jährige bei BUVEBA als zweiter Schriftführer und ist Teil der Arbeitsgruppen Datenschutz DSGVO sowie Fort- Weiterbildung / Ausbildung.

Netzwerken bei buntem Veranstaltungsprogramm

Geht es nach dem Unternehmer, bietet das Branchentreffen eine gute Gelegenheit, bestehende Verbindungen zu intensivieren und gleichzeitig neue Kontakte zu knüpfen. „Mit dem steten Wachstum von Invisio erhöht sich unser Bedarf an ausgebildeten medizinischen Fachkräften. Daher freuen wir uns darauf, in Bayreuth mit neuen Flying Study Nurses ins Gespräch zu kommen“, erklärt Schnabel.

Neben dem Netzwerkcharakter des Branchentreffens schätzt der Geschäftsführer auch das vielfältige Veranstaltungsprogramm. Es werden verschiedene Vorträge zu Themen aus der klinischen Forschung angeboten, ebenso wie ein GCP-Refresher-Kurs. Zudem wird während der Mitgliederversammlung der neue BUVEBA-Vorstand gewählt.

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